Alt text

Ausschreibung

Informationen zum Bewerbungs- und Nominierungsverfahren

Die Ausschreibung des Hans-Kilian-Preises 2017 endete am 30. Juni 2016.

Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der "metakulturellen Humanisation"

Internationaler Forschungspreis der Köhler-Stiftung für exzellente Leistungen in den interdisziplinären Wissenschaften vom Menschen

Die Köhler-Stiftung fördert seit 1987 herausragende Forschungsprojekte und Publikationsvorhaben. Im Zentrum stehen wissenschaftliche Untersuchungen, die das geschichtliche und kulturelle Selbstverständnis des Menschen erweitern und zukunftsträchtige Perspektiven des Zusammenlebens in den komplexen Wirklichkeiten einer globalisierten Welt eröffnen.

Der Hans-Kilian-Preis würdigt exzellente Leistungen von Personen, die neue Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seine veränderliche Psyche vermittelt haben. Der Preis ist dem interdisziplinären Denken von Professor Dr. Hans Kilian verpflichtet. In seinem Konzept der "metakulturellen Humanisation" werden historische, anthropologische, soziologische, psychologische und psychoanalytische Perspektiven auf drängende Probleme einer sich rapide wandelnden Gegenwart zusammengeführt. Die Ausschreibung richtet sich besonders an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Grenzen zwischen Disziplinen und Kulturen kreativ überschreiten und produktive Synthesen zwischen bislang isolierten Wissensgebieten schaffen.

Erwünschte inter- und transdisziplinäre Perspektiven verknüpfen zum Beispiel fachwissenschaftliche Theorien, Methoden und Befunde aus der Psychologie und Psychoanalyse, der Psychiatrie und anderen Bereichen der Medizin, der Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sozial- und Kulturanthropologie sowie weiteren Sozial- und Kulturwissenschaften miteinander. Der Beachtung historischer und (inter-/trans-) kultureller Dimensionen wird besondere Bedeutung beigemessen.

Der Hans-Kilian-Preis ist mit 80.000 Euro dotiert.

Der international ausgeschriebene Preis wird seit 2011 im Turnus von zwei Jahren vergeben. Die Stiftung fordert Universitäten, namhafte kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen bzw. in diesen Institutionen tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie renommierte Persönlichkeiten auf, geeignete KandidatInnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind ebenfalls möglich.

Der Nominierung oder Bewerbung müssen folgende Unterlagen beigefügt und vorzugsweise in elektronischer Form an die Koordinationsstelle Hans-Kilian-Preis gesandt werden:

  • Unterschriebenes Nominierungs-/Bewerbungsformular 
  • Begründung des Vorschlags bzw. der Bewerbung unter besonderer Berücksichtigung der auf den Ausschreibungstext zu beziehenden wissenschaftlichen Qualifikation des/der Nominierten bzw. Bewerbers/-in auf Deutsch oder Englisch (max. 2.000 Zeichen)
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf des/der Nominierten bzw. Bewerbers/-in
  • Schriftenverzeichnis (mit Kennzeichnung der zehn wichtigsten Publikationen)

Veröffentlichungen sowie weitere Unterlagen sind erst auf Anfrage des Preiskollegiums einzureichen.

Auswahlverfahren
Über die Vergabe des Hans-Kilian-Preises entscheidet der Vorstand der Köhler-Stiftung auf Grundlage der Empfehlung des von der Stiftung bestellten Preiskollegiums.

Preiskollegium
Das Kollegium für den im Jahr 2017 zu vergebenen Preis besteht aus folgenden Mitgliedern des Kuratoriums für den Hans-Kilian-Preis:

Andrea Locker
Dr. Lotte Köhler (Stifterin)
Prof. Dr. Lilli Gast
Dr. Heinz-Rudi Spiegel (Vorsitzender)
Prof. Dr. Jürgen Straub
Prof. Dr. Dorothee Wierling

Externe Mitglieder des Preiskollegiums:
Prof. Dr. Christoph Antweiler
Dr. Werner Bohleber
Prof. Dr. Katja Sabisch

 

Kontakt

Bernadette Möhlen

Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum
Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie
Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
GB 04/143
Universitätsstr. 150
44780 Bochum
T 0234 32-25687
F 0234 32-14716

E-Mail senden

This website is also available in the English language.
Application and Nomination